15.12.16

Weihnachtsbäckerei | Nutellakekse

Die letzte Plätzchensorte, die ich Euch dieses Jahr zeigen möchte, sind diese schnellen und einfachen Nutellakekse. Die Zutaten habt Ihr sicher alle daheim (oder habt Ihr etwa kein Nutella da?? Bei uns gibt es das nicht, hihi) und könnt sofort loslegen.

Nutellakekse


Zutaten (für etwa 40 Stück)
300 g Mehl
1 TL Backpulver
250 g Nutella
100 g weiche Butter
1 Ei

Zubereitung 

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Schüssel geben. Die Nutella dazugeben, ebenso die weiche Butter und das Ei. Alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine (ich backe immer mit meiner Kitty*) gut verkneten, dass ein glatter Teig entsteht. Diesen für 2 Stunden in den Kühlschrank geben. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Figuren ausstechen. Ich habe mich für einen Herzausstecher entschieden. Die Kekse dann bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten backen und auskühlen lassen. 
Wer mag, kann die Kekse noch mit heller Kuvertüre verzieren, das sieht besonders hübsch aus. Auch wenn es sich bei dem Rezept nicht um ein typisches Weihnachtsplätzchen-Rezept handelt, backe ich die Nutellakekse doch beinahe jedes Jahr. Weil sie so schnell gehen und so einfach sind - das kann man in der Vorweihnachtszeit doch gerade gut gebrauchen
Bis morgen könnt Ihr im übrigen noch bei meiner Verlosung teilnehmen und ein tolles Set Mason Ball Jars gewinnen. Ich verabschiede mich nun in eine kleine Winterpause, wünsche Euch besinnliche Weihnachtsfeiertage und viele gute Momente mit Euren Lieben. 





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13.12.16

Zimtjoghurt mit Walnusskrokant und karamellisierten Orangenfilets + Verlosung Mason Ball (Werbung)

Nur noch wenige Tage sind es bis Heilig Abend, da wird es Zeit sich über das Weihnachtsmenü Gedanken zu machen. Wir feiern seit wir Kinder haben bei uns daheim. Weniger Fahrerei, weniger Stress für alle. Meine Schwiegerelten kommen dieses Jahr und auch mein Bruder mit seiner Freundin. Gegessen wird - so hat es Tradition in der Familie meines Mannes - leckeres Raclette. Das kann man gut vorbereiten und es ist schön gesellig. Zum leckeren Abschluss des Abends habe ich mir für dieses Jahr ein fruchtig-frisches Dessert mit Joghurt und Orangen ausgedacht und letztes Wochenende einmal "probezubereitet". Soll ja nichts schief gehen am Feiertag. 

Zimtjoghurt mit Walnusskrokant und karamellisierten Orangenfilets


Zutaten (für 4 Personen)
8 Saftorangen
2 EL Butter
200 g Walnüsse
100 g Zucker
600 g griechischer Joghurt
1 TL Zimt
Zubereitung

Zunächst die Orangen filetieren, einige Filtes beiseite legen zur Dekoration und die restlichen Stücke in einer beschichteten Pfanne mit der Butter bei großer Hitze kurz anbraten, 2 gehäufte Eßlöffel Zucker darauf geben und karamellisieren lassen. Achtet darauf, dass der Zucker nicht zu dunkel wird, sonst schmecken die Orangen bitter. Die Pfanne beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Walnüsse grob hacken, in eine Pfanne geben und mit dem restlichen Zucker unter Rühren so lange erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist und die Walnüsse fein damit überzogen sind. Ebenfalls abkühlen lassen. Den Joghurt in eine Schüssel geben und mit dem Zimt glatt rühren. Nun kann das Dessert geschichtet werden: zunächst ein wenig Walnusskrokant in die Schüssel oder ein Glas geben, dann einige Löffel Joghurt, ein paar karamellisierte Orangen und zuletzt nochmal ein wenig Krokant. 

Fertig ist ein wunderbar fruchtig-leckeres Dessert, das durch den Zimt dennoch eine weihnachtlich Note hat. Uns hat es wunderbar geschmeckt und somit die Generalprobe für Heilig Abend bestanden. 
Und weil ich Euch zum Weihnachtsfest nicht nur kulinarisch inspirieren möchte, sondern auch handfest beschenken, habe ich heute eine tolle Verlosung für Euch im Gepäck. Sind dem einen oder anderen vielleicht die hübschen Gläser aufgefallen, in denen ich mein Dessert angerichtet habe? Jaaaa, es handelt sich um Original Ball Mason Jars, denen ich schon seit Jahren verfallen bin. Sie stammen aus dem Onlineshop LIEBLINGSGLAS von der lieben Nadine und als sie mich fragte, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte, konnte ich einfach nicht Nein sagen. Ich meine, Mason Jars, Hallo??

Und so verlose ich heute dieses Dreierset der beliebten Ball Mason Jars, quilted mit Füllmenge 120 ml, 240 ml und 350 ml. Um ins Lostöpfchen zu hüpfen, müsst Ihr 18 Jahre alt sein und über eine Adresse in Deutschland verfügen. Hinterlasst mir bitte unter diesem Post einen Kommentar bis zum 18.12 (20.00 Uhr). Der Gewinner wird mit random.org ermittelt und hier auf dem Blog veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.
Hinterlasst mir also einen Kommentar und mit ein wenig Glück haltet Ihr noch vor Weihnachten diese drei tollen Gläser in der Hand. Ich lasse es in den kommenden Tagen ruhig angehen, werde viel Zeit mit der Familie und meinen beiden Mäusen verbringen, ein Glas Tee vor dem Kamin trinken und das eine oder andere Plätzchen naschen. Lasst es Euch gut gehen und habt eine wundervolle Weihnachtszeit. 

Nachtrag: Gewonnen hat Tanja Jakovljevic - herzlichen Glückwunsch!

10.12.16

Weihnachtsbäckerei | Spritzgebäck

Wie sieht es in Eurer Weihnachtsbäckerei aus? Greift Ihr zu Altbewährtem oder probiert Ihr auch mal was Neues aus? In unserer Familie stehen ja die Klassiker hoch im Kurs. Vanillekipferl, Schwarz-Weiß-Gebäck oder Zimtsterne. Jeder Versuch meinerseits, einmal ein wenig Abwechslung auf den Plätzchenteller zu bringen, wird kritisch beäugt. Hier besinnt man sich am liebsten auf die Rezepte, die schon seit vielen Jahren erprobt sind und immer gelingen. So wie dieses: 



Spritzgebäck


Zutaten (für etwa 100 Stück)
250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
1 Prise Salz
Abrieb von 1 Zitrone
500 g Mehl
1 TL Backpulver
2 El Milch nach Bedarf
200 g dunkle Kuvertüre
100 g weiße Kuvertüre
Streusel nach Bedarf
Zubereitung

Butter in der Küchenmaschine (ich backe mit meiner heißgeliebten Kitty*) geschmeidig rühren und dann nach und nach Zucker und Vanillezucker, Eigelb, Salz und Zitronenabrieb unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zum Teig geben. Wenn der Teig sehr trocken ist, noch etwas Milch hinzugegen. Nun mit einer Gebäckpresse* Kreise, Schlangen oder einfache Stangen auf das Backblech spritzen und bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten backen. Nach dem Auskühlen können die Kekse dekoriert werden. Dafür die Schokolade jeweils im Wasserbad bei niedriger Tenperatur schmelzen und das Gebäck darin eintauchen. Wer mag, kann die Kekse noch mit Streuseln dekorieren - hier geschah dies auf besonderen Wunsch einer kleinen Dame...
Die erste Portion Spritzgebäck ist dieses Jahr im übrigen schon aufgefuttert. Da muss ich mich wohl nochmal in die Küche stellen, befürchte ich :-)



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07.12.16

Weihnachtsbäckerei | Vanille-Zimt-Plätzchen

Nachdem ich mich am letzten Wochenende aufraffen konnte, doch noch einige Plätzchen zu backen und auch zu fotografieren, möchte ich Euch doch direkt das Ergebnis meiner Mühen zeigen. Diese Vanilleplätzchen sind schnell gemacht und beinahe noch schneller dekoriert. Perfekt also für eine stressfreie Weihnachtszeit, würde ich sagen.


Vanilleplätzchen


Zutaten (für etwa 50 Stück)
200 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
75 g weiche Butter 
1 Ei
1 Vanilleschote, das Mark herausgekratzt 
1/2 TL Zimt
150 g Kuvertüre
Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Schüssel geben. Die übrigen Zutaten hinzugeben und mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell ist es hilfreich, zum Ende hin den Teig mit den Händen zu kneten, das geht oft besser. Den Teig in zwei Portionen auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und ausstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 10 bis 12 Minuten backen, bis sie goldgelb geworden sind. Auskühlen lassen. Die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen und auf die abgekühlten Kekse sprenkeln.
Habt Ihr schon gebacken in diesem Jahr? Wer auf der Suche nach Inspiration ist, der kann gerne mal bei meinen Rezepten aus dem letzten Jahr schauen: Kokosmakronen, Schoko-Heidesand, Zimtsterne, Engelsaugen (oder auch Husarenkrapfen genannt) oder Honigplätzchen.

08.11.16

Bilder von unserem Babyshooting

Die meisten von Euch haben es bereits mitbekommen: unsere zweite Tochter Marlene ist Anfang September in Düsseldorf zur Welt gekommen. Wir könnten dankbarer und glücklicher nicht sein. Zum Backen oder Kochen komme ich derzeit nicht, aber ich melde mich mit einem anderen Lebenszeichen bei Euch, nämlich den Bildern aus unserem Baybshooting. Wie auch schon bei Helena haben wir wieder die zauberhafte Leni Moretti zu uns eingeladen und gebeten, einen Teil unseres Alltags und das neue Familienmitglied zu dokumentieren. Es ist ihr wunderbar gelungen finde ich, aber seht selber. 
Die kleine Motte war zum Zeitpunkt des Shootings gerade 3 Wochen alt, noch wie ein zartes, kleines Vögelchen, das sich erst in der Welt zurecht finden musste. Mein Mann war nach 2 Wochen wieder arbeiten gegangen, so dass wir den neuen Alltag zu Dritt gerade erprobten.
Im Gegensatz zu ihrer Schwester wog Marlene bei ihrer Geburt weit unter 4 kg und war tatsächlich 5 cm kleiner als Helena. Auch optisch ist Marlene ein ganz anderer Typ: dunkle Augen und ein feiner Flaum dunkelbrauner Haare - ich glaube, die Maus kommt mehr nach ihrer Mama.

Während unsere erste Tochter in ihren ersten Lebensmonaten unheimlich viel weinte und uns an den Rand unserer Kräfte brachte, ist Marlene tatsächlich ein "Bilderbuchbaby". Sie weint selten, eigentlich nur wenn sie Hunger hat oder mit Mama kuscheln möchte, stillt in der Nacht 2 oder 3 mal und schläft danach sofort wieder ein. Wirklich erstaunlich. Wir sind sehr dankbar.
Nun genießen wir in vollen Zügen unser neues Familienleben zu Viert, finden uns in einen neuen Rythmus ein und freuen uns besonders auf die besinnliche, heimelige Vorweihnachtszeit. Was gibt es Schöneres, als dieser mit dem Duft eines neugeborenen Babys in der Nase zu begegnen?


10.09.16

Obsttorte mit Joghurtcreme wie vom Konditor

Heute zeige ich Euch eine Torte, auf die ich wirklich richtig stolz bin. Meine Tante hat sich zu ihrem Geburtstag statt großer Geschenke ein Mitbringsel für die Kaffeetafel gewünscht, da sie selber nicht so gerne am Backofen steht. "Irgendwas mit Obst" sagte sie und da fing mein Kopf an zu rattern. Ich liebe ja die klassischen Obsttorten, die man beim Konditor kaufen kann. Knuspriger Mürbteig, darauf ein dünner Biskuit und zuletzt herrlich viel frisches Obst. Was mich immer stört, ist die dicke Schicht Tortenguss, unter der sich das Obst häufig vollständig versteckt. Sie dient natürlich auch der Haltbarmachung, aber gerade wenn man nur ein Einzelstück backt und zeitlich flexibel ist, kann man das sparsamer handhaben. So habe ich mir nach einigem Überlegen dieses Rezept ausgedacht, das noch eine Schicht Joghurtcreme enthält. die dem Kuchen eine zusätzliche frische Note verleiht. Zugegeben, es war doch eine ganz schöne Tüftelei mit dem Rezept und hat mich einige Nerven gekostet, aber das Ergebnis war traumhaft. 


Obsttorte mit Joghurtcreme


Zutaten (für eine Form mit 26 cm Durchmesser)
Für den Mürbteig:
60 g Butter
30 g Puderzucker, gesiebt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb
100 g Mehl (oder mehr nach Bedarf)
100 g Zartbitterschokolade

Für den Biskuit:
3 Eier
3 Eßlöffel heißes Wasser
80 g Zucker
1 Prise Salz
120 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Joghurtcreme:
500 g Joghurt
250 g Frischkäse (Philadelphia)
100 g Zucker
2 Päckchen Gelatine fix

Für die Dekoration:
mindestens 500 g Früchte (z. Bsp. Sternfrucht, Erdbeeren, Johannisbeeren, Banane, Trauben, Blaubeeren, Physalis)
150 g Mandelblättchen
50 g Zucker
1 Päckchen hellen Tortenguß (nach Bedarf)

Zubereitung

Für den Mürbteig die Butter mit dem gesiebten Puderzucker, dem Vanillezucker und dem Eigelb verkneten, zuletzt das Mehl dazu geben. Es sollte ein feiner, gleichmäßiger Teig entstehen, der nicht all zu sehr klebt, sonst noch etwas Mehl beimengen. Den Teig für 30 Minuten kühl stellen. Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Teig darin rund ausrollen und bei 180 Grad (Umluft) etwa 10 Minuten backen, dass er schön knusprig wird. Auskühlen lassen. Nun kann der Biskuit gebacken werden. Normalerweise halte ich mich beim Biskuit an ein Rezept, das mit getrennten Eiern zubereitet wird (wie zum Beispiel bei meiner Prinzregententorte), diesmal allerding habe ich nach dieser Anleitung gebacken, weil bei der Verwendung von ganzen Eiern der Biskuit insgesamt etwas lockerer wird. Da ich für meine Obsttorte nur eine dünne Schicht Biskuit verwendet habe, war das kein Problem, bei hohen Torten empfehle ich immer, den Biskuit etwas kompakter zu backen, damit er standfest genug ist. Für die Obsttorte also die Eier mit dem Wasser auf höchster Stufe mit der Küchenmaschine (ich backe immer mit meiner geliebten Kitchen Aid*) mindestens 10 Minuten schaumig rühren, dabei langsam Zucker und Salz einrieseln lassen. Je länger man die Masse schlägt, desto fluffiger wird am Ende der Biskuit. Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Ich achte darauf, dass beim Unterrühren nicht wieder alle Luft aus der Masse heraus geschlagen wird. Den Teig nun in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gießen und bei 190 Grad (Ober- und Unterhitze) 20 bis 25 Minuten backen, bis er goldgelb ist.
Wenn auch der Biskuit ausgekühlt ist, kann die Torte zusammen gesetzt werden. Dafür den Mürbteigboden in die Springform legen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, auf dem Boden verteilen und den Biskuit darauf setzen (die liebe Anna hatte mir den Tipp gegeben, die Böden mit etwas Marmelade aufeinander zu befestigen - das schmeckt sicher auch sehr gut). Die Zutaten für die Joghurtcreme kräftig verrühren, zuletzt das Gelatine fix einrieseln lassen und noch 1 Minute schlagen, dann die Creme auf dem Biskuit verteilen (5 Eßlöffel zurück behalten für die Dekoration). Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne mit dem Zucker leicht karamellisieren und abkühlen lassen. Den Rand der Torte mit der restlichen Creme einstreichen und die Mandeln leicht darauf drücken.
Nun das Obst nach Herzenlust auf der Torte dekorieren und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Wer mag, kann Erdbeeren, Johannisbeeren und Co mit etwas Tortenguß überziehen, so hält alles etwas länger frisch und das aufgeschnittene Obst trocknet nicht aus. Im besten Fall wird die Kaffeetafel noch am selben Tag gedeckt, dann schmeckt die Torte am leckersten.
Auch wenn die Torte etwas aufwändiger war in der Herstellung, hat es sich in jedem Fall gelohnt. Meine Tante war happy, alle anderen Geburtstagsgäste auch und geschmacklich stand die Torte der, die man beim Konditor kaufen kann, in nichts nach. Was sagt Ihr, gefällt sie Euch? Mit diesem Rezept verabschiede ich mich im übrigen in eine Babypause. Der Geburtsttermin unserer zweite Tochter ist am kommenden Montag und ich freue mich sehr, wenn die kleine Motte endlich da ist. Statt Kuchen und Co widme ich mich dann einem neuen kleinen Wunder, schlaflosen Nächten und unserem wachsenden Familienglück. Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht. Macht es Euch fein, auf bald.



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09.09.16

Johannisbeertarte mit Baiserhaube

Solange es noch so viele herrliche Beeren gibt, wird die Saison bei uns ausgiebig ausgekostet. Manchmal stehe ich in unserem Bauernladen, packe einfach ein, was mich gerade anlacht und daheim stehe ich dann vor den Schüsseln voll Obst und muss mir überlegen, wie ich sie verarbeite. Eine gute Wahl ist immer eine Tarte. Die schmeckt knusprig-lecker, man kann beinahe jedes Obst hinein geben und schnell gemacht ist sie auch noch. 


Johannisbeertarte mit Baiserhaube


Zutaten (für eine Form mit etwa 24 cm Durchmesser)
200 g Mehl
1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz
120 g Butter
1 Ei
165 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eiweiß
250 g Johannisbeeren

Zubereitung


Für den Mürbteig das Mehl, Salz, Butter, Ei und 65 g Zucker sowie den Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. In der Zwischenzeit die Johannisbeeren waschen und verlesen. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen, 2/3 davon rund ausrollen und in eine gefettet Tarteform legen. Aus dem restlichen Teig eine Rolle formen, diese an den Rand der Form legen und flach drücken (ich habe den Teig auf zwei kleinere Tarteformen verteilt, wundert Euch nicht über die Bilder.) Nun die Beeren auf dem Boden verteilen.  Das Eiweiß in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät steif schlagen, dabei den restlichen Zucker einrieseln lassen. Die Baisermasse auf die Tarte geben und diese bei 180 Grad (Umluft) im Backofen etwa 30 bis 40 Minuten backen. Sollte das Baiser zwischenzeitlich zu dunkel werden, deckt man es einfach mit einem Stück Alufolie ab.
Wer Lust auf mehr Tarte-Rezepte hat, der kann einen Blick werfen auf meine Aprikosen-Marzipan-Tarte, Kirsch-Tarte oder auch meine Beeren-Tarte mit Vanilleschmand. Habt Ihr ein liebstes Tarte-Rezept?


03.09.16

Eis mit Himbeeren und Joghurt: Summer Feeling

Während ich in den ersten beiden Trimestern dieser Schwangerschaft ziemlich verschont blieb von Essensgelüsten (lediglich für Getränke jeder Art mit Geschmack könnte ich sterben), habe ich aktuell - und es sind nun weniger als 2 Wochen bis zum Geburtstermin - große Lust auf Eis jeder Art. Da muss der Mann dann ab und an in die Eisdiele düsen, oder ich mache mir eine Portion einfach selber. Da ich seit einiger Zeit Besitzerin einer eigenen Eismaschine (ein Modell von Unold*)  bin, ist das zum Glück kein Problem. Besonders Sorten mit Joghurt haben es mir angetan, so dass ich zuletzt dieses herrliche Himbeereis kreiert habe. Und gerade an diesem warmen Wochenende passt das doch wunderbar.


Eis mit Himbeeren und Joghurt


Zutaten (für etwa 1 Liter)
250 g Himbeeren
300 g Naturjoghurt (1,5% oder 3% Fett)
200 ml Sahne
50 g Zucker

Zubereitung

Die Himbeeren  waschen und verlesen. Die Beeren in eine Schüssel geben und mit einem Zauberstab pürieren. Anschließend habe ich die Masse durch ein Sieb gestrichen, weil wir Kerne im Eis nicht so mögen. Wen das nicht stört, der kann die Himbeeren einfach so weiter verarbeiten. Den Joghurt mit dem Zucker glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Zuletzt die Früchte dazu geben und kurz unterrühren. Die Masse habe ich nun in meine Eismaschine gegeben und für etwa 45 Minuten frieren lassen. Man kann die Masse aber auch so im Eisfach für 4 Stunden gefrieren und immer wieder mit einer Gabel durchrühren.
Wer das Eis auf Vorrat zubereitet und in den Gefrierschrank gibt, sollte es vor dem Servieren einige Minuten antauen lassen, damit man es besser verarbeiten kann. Mein Mann und ich haben uns gestern eine Portion schmecken lassen, nachdem die kleine Motte endlich im Bett war. (Die hübschen Dessertlöffelchen aus Holz könnt Ihr im übrigen einfach selber machen: Dafür einfach einige Holzlöffel (z-. Bsp. aus der Metro) mit etwas Masking Tape bekleben - fertig.)
Wer Lust auf noch mehr Eis bekommen hat, dem empfehle ich einen Blick auf meine Rezepte für Klassisches Vanilleeis, Sesam-Eis oder Erdbeer-Eis. Welches ist Eure liebste Eissorte?


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01.09.16

Versunkener Pfirsichkuchen mit Walnüssen

Es gibt so Kuchen, die stehen ewig auf der Zu-Backen-Liste, aber irgendwie ergibt sich nie die Gelegenheit. Mir ging es so mit diesem Pfirsichkuchen. Das Rezept kann man grundsätzlich mit verschiedenem Obst backen, die Grundidee ist aber immer gleich: ein fluffiger Rührteig versetzt mit knusprigen Walnusskernen dient als Bett für leckere Pfirsiche (Rhabarber, Pflaumen, Kirschen oder Mirabellen kann man ebensogut verwenden) und so die Grundlage für einen lecker-leichten Kuchen. Die Idee stammt von meiner verstorbenen Großmutter, nun habe ich endlich geschafft, den Kuchen nachzubacken. 

Versunkener Pfirsichkuchen mit Walnüssen


Zutaten (für etwa 25 Stück)
1,5 kg Pfirsiche
250 g Butter
200 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 g Speisestärke
50 ml Milch
100 g Walnusskerne, grob gehackt
5 EL Aprikosenkonfitüre
Puderzucker 
Zubereitung

Zunächst die Pfirsiche waschen, vierteln und den Kern entfernen. Ich habe die Früchte zusätzlich geschält, das ist aber Geschmackssache. Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker in die Schüssel einer Küchenmaschine geben (ich rühre größere Mengen Teig nach wie vor mit meiner heißgeliebten Kitty) und cremig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver und Stärke mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig geben. Zuletzt kurz die gehackten Walnusskerne unterheben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (etwa 40 x 45 cm) streichen und die Pfirsichviertel gleichmäßig in den Teig drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft etwa 35 bis 40 Minuten backen. Die Konfitüre (am besten wählt man eine Sorte, die keine Fruchtstücke enthält) in einem kleinen Topf erhitzen, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und noch heiß damit dünn einstreichen. Kuchen auskühlen lassen und kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
In unserer Familie muss ein versunkener Obstkuchen mit einem großen Schlag Sahne verspeist werden. Das ist natürlich Gechmackssache, aber der fluffig-fruchtige Kuchen zusammen mit der cfremigen Sahne ist auf der Kaffeetafel einfach unschlagbar.
Mein Schwiegervater war von dem Kuchen im übrigen so begeistert, dass er unbedingt das Rezept haben wollte. Wenn man weiß, dass er sonst gar nicht so ein großer "Süßschnabel" ist, war das wirklich ein Kompliment. Die Bäckerin hat sich gefreut :-).


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23.08.16

Himbeer-Muffins mit Streuseln

Ich bin ein großer Picknick-Fan. Es macht mir wahnsinnig viel Freude, ein paar schöne Servietten, Besteck und Teller in meinen Picknickkorb zu packen, ein paar Kleinigkeiten vorzubereiten, die Picknickdecke und raus an die frische Luft. Was gibt es Schöneres, als an einem lauschigen Plätzchen im Schatten die eine oder andere Leckerei zu schlemmen, mit lieben Menschen oder der Familie zusammen zu sein und die Natur zu genießen. So habe ich vor einigen Tagen mit meiner kleinen Tochter, einer anderen Mama und deren Tochter ein spontanes Picknick im Wildpark bei uns um die Ecke gemacht. Es gab diese superleckeren Himbeer-Muffins, die erfrischend sind und gleichzeitig buttrig-knusprig auf der Zunge zergehen. Ich war selber überrascht, WIE lecker sie am Ende waren, da ich spät am Abend eher etwas wahllos die Zutaten zusammen geworfen habe.


Himbeer-Muffins mit Streuseln


Zutaten (für 12 Muffins)
225 g weiche Butter
375 g Mehl
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
4 EL Milch
250 g Himbeeren
100 g Puderzucker
Zubereitung

100 g weiche Butter mit 125 g Mehl, 75 g Zucker und 1/2 Päckchen Vanillezucker zu Streuseln verkneten und in den Kühlschrank stellen. Die restliche Butter mit 100 g Zucker, dem restlichen Vanillezucker und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Die Eier dazu geben. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen (die Förmchen sollten nur bis etwa zur Hälfte befüllt werden, sonst laufen sie über). Die Himbeere waschen, 1 Beere beiseite legen, die restlichen Himbeeren auf die Muffinförmchen verteilen und etwas in den Teig drücken. Den Streuselteig aus dem Kühlschrank holen, die Streusel auf den Muffins verteilen und diese dann im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Umluft) etwa 35 Minuten backen.
Wenn die Muffins ausgekühlt sind, die letzte Himbeere in eine Schüssel geben und mit einer Gabel fein zerdrücken. Den Puderzucker dazu geben und alles zu einer sämigen Glasur rühren. Diese über die Muffins träufeln und fest werden lassen.
Wer sich über die Form der Muffins wundert: ich habe zunächst ein ganzes Päckchen Backpulver genommen, das tat den Muffins aber nicht gut und einige sind ganz schön übergelaufen. Die schönsten Exemplare habe ich für meine Fotos rausgesucht, die anderen kamen auf den Naschteller, hihi. Im Rezept habe ich die Menge natürlich angepasst. Ihr seht, auch einer Foodbloggerin passiert so manches Küchenmissgeschickt. Wer mag, kann mir im übrigen auf Instagram folgen. Dort habe ich die einzelnen Schritte beim Backen in einer Story dokumentiert und auch sonst bekommt ihr manchen Einblick hinter die Kulisse geboten.

16.08.16

Tarte mit Pflaumen und Pfirsichen

Hmmm, ich habe tatsächlich die ersten Pflaumen des Jahres entdeckt in unserem kleinen Bauernladen. Herrlich! Sie wurden direkt verbacken in einer einfachen Tarte, deren Rezept ich noch von meinen Großtanten kenne. 


Tarte mit Pflaumen und Pfirsichen


Zutaten (für eine Form mit 26 cm ø)
200 g Mehl
25 g Puderzucker
100 g weiche Butter
1 Ei
300 g Pflaumen
300 g Pfirsiche (ich habe Weinbergpfirsiche genommen)
etwas Paniermehl

Zubereitung

Aus Mehl, Puderzucker, Butter und dem Ei mit den Händen einen glatten Teig kneten und diesen 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Pflaumen putzen, den Kern entfernen und vierteln, die Pfirsiche ebenfalls. Etwa 3/4 des Teiges rasch rund ausrollen und in eine gefettete Tarteform legen (ich nehme immer diese Form mit Hebeboden*). Mit etwas Paniermehl ausstreuen, das Obst schichtwe4ise darauf verteilen. Aus dem restlichen Teig eine Platte rollen und mit einem Teigrad dünne Streifen davon schneiden, diese über das Obst legen. Bei 150 Grad im vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten backen. 
Die Tarte etwas auskühlen lassen. Hier wurde sie mit frisch geschlagener Sahne serviert und sogar meine kleine Tochter hat eifrig mitgegessen. Man kann das Rezept sehr gut variieren und nur Pflaumen nehmen, aber auch Äpfel oder Birnen verwenden. Die Tarte gelingt immer und ist doch so einfach zu machen.
Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, für den habe ich noch mehr Pflaumenrezepte in meinem Archiv. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Pflaumentarte mit Zimtstreusel oder einem Pflaumeneis?
Nun sind es noch wenige Wochen bis zum errechneten Geburtsttermin unserer zweiten Tochter. Es kann gut sein, dass bis dahin nicht mehr all zu viele Rezepte online gehen hier auf dem Blog. Es wird alles beschwerlicher und manches Mal lege ich mich  lieber auf die Couch, als dass ich mich in die Küche stelle um zu backen oder kochen :-).


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