20.06.17

Rote Bete Salat mit Walnüssen und Schafskäse - Kraft aus der roten Rübe

In den letzten Wochen hatte ich immer wieder mit Erkältungen und sogar einer Bronchitis zu kämpfen. Ich stille meine zweite Tochter nun im 9. Monat, das zehrt an der Substanz und macht - mich zumindest - anfällig für Infekte, sogar bei diesen Temperaturen. Da ich nur im Notfall auf Medikamente zurückgreifen möchte, um meine Tochter zu schützen, versuche ich meine innere Mitte über eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu finden und so meinen Körper zu stärken. Dieser Salat ist von der ersten Gabel an eine Kraftquelle, also richtig für alle, die etwas für sich und ihre inneren Kräfte tun wollen. Oder denen einfach zu heiß ist dieser Tage für eine warme Mahlzeit.


Rote Bete Salat mit Walnüssen und Schafskäse


Zutaten (für 4 Personen)
500 g Rote Bete (roh)
2 kleine säuerliche Äpfel (z. Bsp. Elstar)
1 Zwiebel
Saft einer Bio-Zitrone
1 EL Creme fraiche
150 g Schafskäse
1 Handvoll Walnüsse
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zubereitung

Die Rote Bete schälen und in kleine Würfel schneiden. Ich nehme dafür immer puderfreie Küchenhandschuhe, dann färben die Hände nicht rot ein. Die Äpfel ebenfalls schälen, das Kerngehäuse entfernen und würfeln, ebenso die Zwiebel. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft vermengen. Die Creme fraiche unterrühren, mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Der Salat zieht nun am besten im Kühlschrank mindestens 2 Stunden. Kurz vor dem Anrichten die Walnüsse grob hacken, den Schafskäse zerbröseln und unter den Salat mischen.
Während  in vielen Rezepten die Rote Bete gekocht verarbeitet wird, ist das Besondere an diesem Salat die frische Zubereitung. Rote Bete schmeckt roh sehr aromatisch und "erdig", die Kraft der roten Rübe erreicht den Körper schon mit der ersten Gabel, spendet Kraft und Gesundheit. Mir hat der Salat sehr gut getan und gerade an heißen Sommertagen ist er frisch aus dem Kühlschrank sehr erfrischend.


14.06.17

Gesunder Schokoladenkuchen: Genuss ohne Reue

Vor einiger Zeit habe ich Euch das Buch Gesund backen auf meinem Blog vorgestellt, von dem ich ganz begeistert bin. Nun backe ich mich nach und nach durch die Liste der Rezepte, die gesund sind und unserer Familie gut tun. Mitunter variiere ich die Zutaten etwas, tausche aus oder ersetze, - gerade wie es der Vorratsschrank hergibt. Auch dieses Rezept stammt aus dem Buch und von diesem Blog.


Gesunder Schokoladenkuchen


Zutaten (für eine Form mit 24 cm Durchmesser)
90 g Dinkelvollkornmehl
90 g gemahlene Mandeln
5 EL echtes Kakakopulver
8 EL Ahornsirup
4 EL Kokosblütenzucker*
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
8 EL Milch
1 EL leicht erwärmtes Kokosöl
4 Eier
1 Prise Salz
150 g Sauerkischen (aus dem Glas)
Zubereitung

Alle Zutaten bis auf die Eier und das Salz in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät glatt rühren. Die Eier trennen, die Eigelbe unter den Teig mischen, das Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und etwas hinein drücken. Bei 180 Grad (Umluft) im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen.
Wir fanden den Kuchen sehr sehr lecker und haben ihn noch lauwarm verspeist, zusammen mit einem Klecks Sahne. Geschmacklich ist er auf den ersten Biss nicht all zu süß (was man bei einem herkömmlichen Schokoladenkuchen ja gewöhnt ist), aber lässt man sich einmal auf die "gesunde" Variante ein, ist er wirklich eine schöne Alternative. Und da der Kuchen nur gesunde Zutaten enthält, kann man direkt ein zweite Stück naschen, das ist doch herrlich. Habt Ihr auch schonmal ohne raffinierten Zucker gebacken?


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03.06.17

Tomaten-Chutney mit Aprikosen - das perfekte Geschenk aus der Küche

Hach, was gibt es Schöneres als den Duft und den Geschmack des Sommers zu konservieren? Ich bin ein großer Freund davon Marmelade einzukochen, Tomatensauce selber herzustellen oder die Ernte des Gartens zu verwerten. Das liegt bei uns in der Familie; schon meine Großmutter und meine Großtanten verbrachten im Sommer Stunden in der Küche, um Gurken, Erdbeeren und Co haltbar zu machen. Damals war das aber keine reine Beschäftigung zum eigenen Vergnügen, sondern die Konserven und Weckgläser im Keller brachten die Familie über den Winter. Heutzutage kann man Dosentomaten für wenig Geld beim Discounter kaufen, dennoch mache ich mir die Mühe, einige Dinger selber herzustellen. Selbstgekochte Marmelade schmeckt einfach 100 Mal besser als fertig gekaufte und bei meiner Tomatensauce kann ich sicher sein, dass keine merkwürdigen Inhaltsstoffe enthalten sind. Ein Rezept, das ich ganz neu probiert habe, ist dieses Tomaten-Chutney, das sich als geschmackliches Träumchen heraus gestellt hat.


Tomaten-Chutney mit Aprikosen


Zutaten (für etwa 10 Gläser)
1,5 kg Tomaten
500 g Aprikosen
500 g rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen (kann man auch weglassen)
450 ml Branntweinessig
260 g Zucker
1 EL Paprikapulver
2 TL Senfkörner
1 EL getrockneter Thymian
Zubereitung

Die Tomaten und Aprikosen mit kochendem Wasser kurz überbrühen, dann lässt sich die Schale leicht abziehen. Fein würfeln. Zusammen mit den gehackten Zwiebeln und dem fein geriebenen Knoblauch in einen Topf geben und mit 160 ml Essig aufgießen. Alles etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Nun den restlichen Essig, Zucker, Paprikapulver und Senfkörner azugeben und das Chutney etwa 1 Stunde köcheln lassen, bis es eindickt. Immer wieder umrühren, dass es nicht anbrennt, zuletzt den Thymian unterrühren. Zum Haltbarmachen, das Chutney in sterilisierte Gläser abfüllen und den Deckel sofort verschließen. Ich verwende am liebsten Gläser unterschiedlicher Größe von Weck*, die sind sehr praktisch und sehen hübsch aus.
Mit einem Stück Papier und einer Kordel verziert, ist das Chutney auch ein wunderbares Mitbringsel und Geschenk aus der Küche. Ich nehme dafür im übrigen immer ausgerissene Seiten aus Zeitschriften, da findet man oft sehr schöne Muster und muss nicht extra Papier kaufen. Das Chutney hält sich etwa 2 Monate, nach dem Öffnen sollte es jedoch im Kühlschrank verwahrt werden.
Das erste Glas Chutney wurde hier keine drei Tage alt. Wir haben es einfach auf Brot gegessen, aber auch mit einem Stück Briekäse macht es sich wunderbar und erinnert an warme Sommertage. Die Kombination aus sonnengereiften Tomaten und der Süße der Aprikosen ist sehr lecker. 
Wer noch mehr Lust auf Chutney hat, der mag vielleicht einen Blick auf mein Mango-Chutney werfen, dass ich vor zwei Jahren auf meinen Blog gestellt habe. Wir essen es besonders gerne zu Grillwürstchen. Und die kann man bei den Temperaturen ja wirklich herrlich genießen.


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31.05.17

Birnenquark mit Mandel-Crunch: ein feines Dessert für alle, die wenig Zeit haben

Eine der schönen Dinge an meiner Elternzeit sind die vielen "Mama"-Dates, die ich vereinbare. Irgendwie sitzen ja doch alle frisch gebackenen Mamis im selben Boot und es ergibt sich immer wieder, dass ich die eine oder andere Mama zu Hause besuche oder mich auf dem Spielplatz verabrede. Während ich bei Helena lange damit beschäftigt war, im "Mamasein" anzukommen, ergreife ich nun mit Marlene oft die Initiative und rege eine Verabredung an. Ich weiß, dass mir der Tapetenwechsel gut tut und der Austausch mit anderen Frauen in der gleichen Situation oft interessant und fruchtbar ist. Schön ist eine Verabredung zur Mittagszeit, denn essen müssen ja alle Mamis und wenig Zeit dafür habe die meisten auch. So teilt es sich gut auf, wenn eine das Hauptgericht kocht und die andere für den Nachtisch sorgt. So entstand auch dieses Rezept für einen knusprigen Birnenquark, das ich heute mitgebracht habe.


Birnenquark mit Mandel-Crunch


Zutaten (für zwei Personen)
300 g Quark
70 ml Milch
1 Schuss Mineralwasser
1 Päckchen Vanillezucker
3 kleine Birnen
50 ml Birnensaft (man kann auch Wasser nehmen)
6 Löffelbisquits
150 g ganze Mandeln
50 g Zucker

Zubereitung

Den Quark in eine Schüssel geben und mit der Milch glatt rühren. Den Vanillezucker dazu geben und unterheben. Zuletzt einen Schluck sprudelndes Minerwalwasser unterrühren, das macht den Quark schön fluffig. Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen. Die Früchte in feine Scheiben schneiden, mit dem Birnensaft in einen Topf geben und bei geringer Hitze einige Minuten dünsten. Wer mag, kann auch einen Schuss Amaretto zu den Birnen geben. Die Mandeln grob hacken, in eine beschichtete Pfanne mit dem Zucker geben und so lange erhitzen, dass der Zucker schmilzt und karamellisiert. Die Mandeln wenden, bis alle von der Zuckermasse überzogen sind und beiseite stellen. Zum Anrichten nehme ich gerne solche Weck-Gläser*, weil das besonders hübsch aussieht, man kann das Dessert aber auch in einer kleinen Schale schichten. Nun abwechselnd Vanillequark, Löffelbisquits und Birnen in das Glas geben, die Löffelbisquits jeweils mit ein wenig Sud aus den eingekochten Birnen beträufeln. Die letzte Schicht sollte aus Quark bestehen. Diesen zuletzt mit dem abgekühlten Mandel-Crunch bestreuen.
Die von mir besuchte Mami bereitete ein schnelles Resteessen zu (bekanntlich riechen Babys ja förmlich, wenn ihre Mamis essen wollen und werden gerade in dem Moment, wenn der heiße Teller auf dem Tisch steht, grantig) und zum Nachtisch ließen wir uns mein Quark-Dessert schmecken.
Lust auf noch mehr schnelle Desserts? Dann werft einen Blick auf meinen Zimtjoghurt mit Walnusskrokant, Vanille-Quark mit Quittenkompott oder mein Erdbeer-Crossie-Dessert.




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14.05.17

Blätterteigstangen mit Sesam, Käse oder Olivenpesto: einfaches Fingerfood

Für einen gemütlichen Fernsehabend oder eine Filmnacht mit Freunden backe ich gerne verschiedene Blätterteigstangen. Sie sind der perfekte Snack, weil sie gut vorzubereiten und schnell gemacht sind und wirklich jedem gelingen. Zusammen mit einem Gläschen Champagner oder Sekt (hicks) könnt Ihr Euch so eine herrliche Zeit machen. Ich darf  wegen meines Stillbabys aktuell ja noch nicht, deshalb trinkt Ihr doch einen für mich mit.


Blätterteigstangen mit dreierlei Füllung


Zutaten (für 4 - 6 Personen)
3 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal (zimmerwarm)
1 Ei
1 EL Milch
dunkle und helle Sesamkörner
100 g Schmand
150 Reibekäse
40 g Pinienkerne
60 g schwarze Oliven (ohne Kern)
40 ml Olivenöl
30 g Parmesan
3 Stängel Rosmarin
Meersalz
Zubereitung

Für die Sesamstangen eine Rolle Blätterteig ausrollen und mit dem Papier aufs Backblech legen. Achtet beim Kauf darauf, dass Ihr Blätterteig nehmt, der schon viereckig in Form geschnitten ist und mit Backpapier eingerollt wird, dann spart Ihr Euch Arbeit. Das Ei mit der Milch verquirlen. Die untere Hälfte des Blätterteigs mit der Ei-Mischung bestreichen, die obere Hälfte darauf klappen und festdrücken. Mit einem Teigrad in etwa 3 cm breite Streifen schneiden und jeden Streifen in sich etwas eindrehen. Auf ein mit dem Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit der Ei-Milch-Mischung bepinseln und einige Sesamkörner darauf streuen.
Für die Blätterteigstangen mit Käse rollt Ihr eine weitere Platte Blätterteig aus, bestreicht die untere Hälfte mit Schmand, bestreut sie mit etwas Käse und klappt die obere Hälfte darauf. Auch hier den Teig in Streifen schneiden, diese in sich etwas drehen und mit Käse bestreuen. Auf das Backblech legen.
Meine Lieblingsvariante der Blätterteigstangen wird mit Olivenpesto gemacht. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne anrösten, dass sie zu duften beginnen, etwas abkühlen lassen. Oliven, Öl, Parmesan und die Pinienkerne in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer fein pürieren, dass eine sämige Paste entsteht. Die untere Hälfte des letzten Blätterteigs damit einstreichen, die obere Hälfte darauf klappen und in Streifen schneiden. Diese etwas in sich drehen, auf das Backblech setzen und mit etwas Meersalz bestreuen. Alle Varianten der Blätterteigstangen können zusammen gebacken werden, das spart Zeit und ist praktisch. Sie kommen bei 180 Grad (Umluft) in den vorgeheizten Backofen und werden etwa 15 Minuten gebacken, bis sie goldgelb sind.


In unseren Gläsern: Champagne Pommery Pink Pop Rosé
Mein Teigrad: WMF*
Mein Stabmixer: Stabmixer von Philips*



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13.05.17

Apfelkuchen mit Streuseln: perfekt für viele Gäste

Wenn man wir viele Gäste erwarten, bereite ich gerne einen Blechkuchen zu. Der ist meistens schnell gemacht, sehr variantenreich und ergiebig, so dass viele Gäste satt und hoffentlich glücklich werden. Ein Favorit ist dieser Aprikosenkuchen, nun habe ich mich an einer Version versucht ohne raffinierten Zucker und Weizenmehl. Gerade wenn man Zucker "sparen" möchte, kann man einen Teil davon durch Apfelmus ersetzen. Das klappt gut bei Plätzchen, oder aber auch bei diesem Blechkuchen. Lasst Euch überraschen.



Apfelkuchen mit Streuseln 


Zutaten (für ein Obstkuchenblech)
300 g Dinkelvollkornmehl
300 g Butter 
450 g Apfelmus
200 g Kokosblütenzucker*
1 Ei
6 Äpfel
275 g Dinkelmehl
1 TL Zimt

Zubereitung

Für den Rührteig das Dinkelvollkornmehl, 100 g Butter und 100 g Apfelmus, 100 g Zucker und ein Ei in eine Schüssel geben und verrühren. Diesen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (mein Obstkuchenblech ist 36 x 25 cm groß) glatt streichen. Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Schnitze schneiden, in einer Schüssel mit dem restlichen Apfelmus vermengen. Die Masse auf den Teig streichen. Für die Streusel die Butter in einem Topf schmelzen, mit dem Dinkelmehl, dem restlichen Zucker und dem Zimt vermengen. Mit der Hand zu Streuseln verkneten und dann auf den Kuchen geben. Diesen bei 175 Grad (Heißluft) im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen, bis er gar ist. Wer mag, serviert den Kuchen mit einem Klecks Sahne, dann ist er rundum gelungen.

10.05.17

Bratreis mit Zuckererbsen, Möhren und Sesam: so schnell und lecker

Inspiriert durch die liebe Mia habe ich vor kurzem Bratreis in verschiedenen Varianten für mich entdeckt. Kennt ihr das Gericht? Es ist herrlich schnell zubereitet, man kann gut Reste vom Vortag verwenden oder es immer wieder variieren und gesund und leicht ist es auch noch.


Bratreis mit Zuckererbsen, Möhren und Sesam


Zutaten (für 2 Personen)
200 g Reis (roh)
2 Eier
Sojasauce
20 Zuckererbsen
2 Möhren
dunklen Sesam
Salz
Pfeffer
Zubereitung

Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Ich koche immer eine doppelte Portion Reis am Wochenende, dann kann ich den Bratreis schnell auch unter der Woche zubereiten. Die Eier aufschlagen und verquirlen. Den Reis in einen Wok geben und einige Minuten von allen Seiten goldgelb anbraten, dann das Ei darunter rühren und stocken lassen, einen Schuss Sojasauce dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Ich habe diesen tollen Wok von Silit*, ihr könnt aber für den Bratreis auch eine beschichtete Pfanne nehmen. Dann bratet ihr zuerst den Reis, stellt ihn warm und bereitet dann das Gemüse zu.) In der Zwischenzeit die Zuckererbsen waschen und in Würfel schneiden, die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Den Reis beiseite schieben und das Gemüse kurz andünsten. Es darf ruhig noch etwas knackig sein. Bratreis und Gemüse anrichten und mit etwas Sesam bestreuen. Wer mag, gibt noch einige Sojasprossen auf sein Gericht. Fertig ist ein tolles Hauptgericht in weniger als 15 Minuten.


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06.05.17

Birnentarte: lecker, gesund und ohne Reue

Von dieser Tarte kann man mehr als ein Stück essen, denn sie kommt ganz ohne raffinierten Zucker oder Weißmehl aus. Die Rezeptidee gefunden habe ich in dem neuen Buch von Veronika Pachala, das ich hier für Euch rezensiert habe. Die Tarte ist schnell gemacht und lässt sich wunderbar auch mit anderen Obstsorten zubereiten.

Birnentarte mit Zimt


Zutaten (für eine Form mit 24cm Ø)
120 g Dinkelmehl
100 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
3 EL leicht erwärmtes Kokosöl*
3 EL Ahornsirup
4 Birnen
3 EL Zitronensaft
ganz viel Zimtpulver

Zubereitung

Für den Tarteboden alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem flüssigen Kokosöl, dem Ahornsirup und etwa 2 EL Wasser vermengen und mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell ist der Teig etwas brüchig, dann mehr Wasser dazu geben. Die Tarteform (ich habe eine Form mit Hebeboden*) leicht mit etwas Öl einpinseln, den Teig ausrollen und in die Form legen, an den Seiten andrücken. Die Konsistenz des Teiges war "schwieriger" zu handhaben als bei einem herkömmlichen Knetteig, aber mit Geduld ging es. Die Tarte nun bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen etwa 8 bis 10 Minuten backen, bis der Teig goldgelb gebräunt ist. In der Zwischenzeit die Birnen waschen, schälen, entkernen und in schmale Schnitze schneiden. Mit Zitronensaft vermengen. Den Boden aus dem Ofen nehmen und die Birnenschnitze darauf aufschichten, je enger, desto leckerer. Den Zimt darüber streuen und bei 180 Grad weitere 15 bis 20 Minuten backen, bis die Birnen gar sind.
Wir haben die Tarte kalt beim letzten Familiencafe genossen, aber ich stelle sie mir auch herrlich lecker vor, wenn sie lauwarm aus dem Ofen kommt und mit einer Kugel Eis garniert wird. Besonders meine Schwiegereltern waren angetan von diesem "gesunden" Kuchen, den wird es bei uns nun öfter geben.
Backt Ihr denn auch ab und zu eine "gesunde" Variante Eurer Backklassiker ohne raffinierten Zucker und vielleicht mit einer anderen Mehlsorte? Ich habe vor einigen Wochen begonnen, auf eine gesündere Ernährung zu achten und werde Euch auch hier bestimmt noch mehr davon berichten.

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02.05.17

Gesund backen. Kuchen, Tartes und Brot aus natürlichen Zutaten | Buchrezension

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht schon mitbekommen, dass ich aktuell - Schwangerschaftspfunde lassen grüßen - auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achte. Da ich noch stille, kann ich keine  richtige "Diät" machen, aber ich esse weniger Süßigkeiten, verzichte auf Kohlehydrate und habe mein Aktivitätslevel erhöht. Wenn mich dann doch die Lust auf etwas Süßes packt, greife ich zu gesunden Alternativen ohne raffinierten Zucker oder Weizen. Da traf es sich gut, dass ich das Buch Gesund backen* aus dem Riva Verlag entdeckte. Die Autorin ist  Veronika Pachala, die ich schon von dem wunderbaren Blog Carrots for Claire kannte.
Das Buch startet mit einem recht umfangreichen "theoretischen" Teil über Getreide und Mehle, Fette und Süßmittel, aber auch die eigene Herstellung von Pflanzenmilch oder Eialternativen sowie einigen Basiszutaten und Backtipps. Gerade wenn man sich noch recht frisch mit dem Thema gesund Backen beschäftigt, ist das sehr hilfreich. Besonders die Zusammenstellung alternativer Süßungsmittel wie Ahornsirup, Birkenzucker oder Datteln fand ich aufschlussreich.
Im folgenden unterteilen sich die Kapitel nach "Feine Kuchen und beerige Tartes", "Fantastische Torten und Tartelettes", "Allerlei Muffins, Brownies und Gebäck", "Raffinierte Waffeln, Strudel und Brote" sowie "Süßes zu Weihnachten". Grundsätzlich müssen die Rezepte in einem Buch ja irgenwie sortiert werden, deshalb macht es bestimmt Sinn, sich eine Aufteilung auszudenken, auch wenn es dann zum Thema Tartelettes nur einen Beitrag gibt (und die Schokotarte zu den Muffins gerutscht ist). Zumindest beginnt das Buch mit "einfacheren" Kuchen und kommt dann zu den "großen" Torten - das gefällt mir. Fantastischer Schokokuchen, Apfelkuchen mit Buchweizen-Crunch, Mango-und-Erdbeer-Schokotraum, Halbgefrorene Feigencremeschnitten - das klingt doch fantastisch.
Besonders gut gefallen hat mir die Rubrik zu Muffins und Kleingebäck. Mit Kindern hat man nicht so viel Bedarf an großen, üppigen Kuchen sondern braucht kleine, handliche Stückchen. Da kommen die Triple-Chocolate-Muffins, Apfel-Zimt-Minigugl oder Teff-Cookies gerade recht.
Schön ist, dass das Buch auch viele Standard-Rezepte enthält wie Waffeln, Apfelstrudel, Croissants oder Zitronenkuchen. Als ich begann, gesünder und zuckerärmer zu backen, wollte ich gerade auf meine herkömmlichen Rezepte nicht verzichten. Und selber herum zu experimentieren, das war mir zu heikel. Da trifft es sich gut, dass man in diesem Buch gesunde Alternativen zu altbekannten Rezepten findet. Mittlerweile habe ich vier Rezepte aus dem Buch nachgebacken, zum Beispiel die herrliche Birnentarte von Seite 44 (ich werde sie nach und nach verbloggen). Die eine oder andere Zutat musste ich dafür neu anschaffen (Dinkelvollkornmehl, Kokosöl, Einkornmehl, Ahornsirup, ein größerer Vorrat an Nüssen, Datteln), aber das war es mir wert.
Beinahe alle Bilder stammen von der Autorin selber, das gefällt mir gut. Sie sind vielleicht nicht ganz so gestylt wie in einer Foodzeitschrift, dafür aber authentisch und "aus dem Leben", schön. Das eine oder andere Rezept findet man auch auf dem Blog von Veronika Pachala, aber ich mag es doch gerne ein Buch in Händen zu halten und darin blättern zu können und bin sicher, dass ich noch viele Sachen nachbacken werde.
 


Buch-Fazit
Top: viele, auch einfache Rezepte, die gut geeignet sind für eine Familie
Flop:die eine oder andere (auch höherpreisige) Zutat muss man vorab besorgen, mich hat das nicht gestört
Kaufempfehlung: Jedem, der eine Alternative zu den herkömmlichen Rezepten mit raffiniertem Zucker und Weizenmehl sucht, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Die Zusammenstellung der Rezepte ist rund und gelungen, familientauglich und auch für Backanfänger umsetzbar, die Bilder machen Appetit auf mehr, es macht Spaß darin zu blättern.



* Das Buch wurde mir vom Riva Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.


07.03.17

Nussecken: knusprig und mit viel Schokolade

Das neue Jahr ist bereits über drei Monate alt und auf meinem Blog steht immernoch der letzte Post aus der Weihnachtszeit. Mit einem Baby und einem Kleinkind ist die Zeit doch knapper, als ich gehofft hatte und häufig sind mir wertvolle Stunden mit meinen Mäusen und ein früher Feierabend wichtiger, als ein neues Rezept zu verbloggen. Zudem backe ich derzeit fast gar nicht - auch dafür fehlt die Zeit. Nur zu besonderen Anlässen schwinge ich dann mal wieder den Löffel, so auch bei diesen Nussecken, die ich zum Besuch einer ganz alten Freundin schnell aus dem Ärmel zauberte. 

Nussecken


Zutaten (für etwa 30 Stück)
225 g Mehl
1 TL Backpulver
250 g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
4 EL Wasser
250 g weiche Butter
100 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
5 EL Aprikosenmarmelade
dunkle Kuvertüre
Zubereitung

Zunächst wird der Knetteig zubereitet. Dafür das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Schüssel geben. 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 EL Wasser, das Ei und 100 g Butter dazugeben und alles mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten. Diesen auf einem mit Papier ausgelegten Backblech (40 x 30 cm) ausrollen. Für den Nussbelag die Butter mit dem restlichen Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker in einen Topf geben und bei niedriger Hitze zerlassen. Die Haselnüsse dazu geben und unterrühren und alles ein paar Minuten abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Boden mit der Aprikosenmarmelade bestreichen, die Nussmischung darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft) etwa 20 bis 25 Minuten backen. Das Gebäck nach dem Backen etwas auskühlen lassen, dann in Vierecke schneiden und diese diagonal halbieren, so dass schöne Nussecken entstehen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nussecken jeweils hineintauchen. 
In einer Dose halten sich die Nussecken einige Tage frisch und können so nach und nach zum Kaffee vernascht werden. Für merh Variantenreichtum könnt Ihr die verwendeten Haselnüsse auch mischen oder ersetzen mit Walnüssen oder Mandeln - das schmeckt auch sehr lecker.
Ich wünsche Euch wunderschöne erste frühlingshafte Tage und hoffe sehr, dass die milden Temperaturen nun langsam Einzug halten in Deutschland. Das Kalte und Nasse habe ich nämlich so langsam satt. 



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