19.09.17

Ofen-Kürbis: ganz einfaches Soulfood

 
Dieser Tage wollte ich es mir eigentlich mit einer Kürbissuppe auf der Couch gemütlich machen,  denn mich hat eine fiese Erkältung erwischt, die ich seit Wochen nicht los werde. Dann kam mir aber dieser Ofen-Kürbis von Jamie Oliver wieder in den Sinn. Das klangt so lecker, dass ich spontan umdisponiert und diesen leckeren Snack zubereitet habe. Der Ofen-Kürbis lässt sich super einfach machen und schmeckt als Beilage genauso toll wie als Hauptgericht. Bei uns gab es ihn mit einem Jogurt-Dip - herrlich lecker. 


Ofen-Kürbis


Zutaten (für 4 Personen)
1 großer Butternusskürbis
1 getrocknete rote Chilischote 
Meersalz  
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 
Muskatnuss
1 große Hand voll frische Salbeiblätter 
1 Zimtstange, in Stücke gebrochen 
Olivenöl
 Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Kürbis längs halbieren; mit einem Löffel die Kerne  herausschaben und diese beiseite legen. Die ungeschälten Hälften in Schnitze schneiden. Die Chilischote mit einer kräftigen Prise Salz im Mörser zerstoßen, die ganzen Salbeiblätter und die Zimtstücke hinzufügen. So viel Olivenöl einrühren, dass eine schöne Paste entsteht, mit der alle Kürbisstücke gleichmäßig überzogen werden können. Die Stücke nebeneinander auf ein tiefes Blech legen, leicht salzen und pfeffern und mit den Kürbiskernen bestreuen. Nun wir das Blech fest mit Alufolie verschloßen und etwa 30 Minuten im Ofen gebacken, bis die Schale vom Kürbis weich ist. Anschließend ohne Folie nochmals für 10 Minuten im Ofen garen, so dass die Kürbisschnitze eine goldbraune Farbe annehmen und schön knusprig werden. Noch schnell die Zimtstücke entfernen und dann gleich servieren.  

Schaut das nicht fein aus? Sogar mein Mann und die Kinder haben probiert und fanden es gar nicht sooo schlecht. Haha.
 

03.09.17

Cremige Paprikasuppe: perfekt für viele Gäste oder als Partysuppe

Ganz lange schon geisterte mir eine cremige Paprikasuppe im Kopf herum und endlich hatte ich Gelegenheit dazu, sie zu kochen. Die Familie fiel hier bei uns ein zur Familienfeier und brauchte was zu futtern, da stieß der große Topf Suppe sehr auf Gegenliebe. Obwohl wir gerade in einer "Übergangswohnung" wohnen bis zur Fertigstellung unseres Hauses, die nicht besonders groß ist, lade ich gerne Brüder, Eltern, Schwiegereltern, Tanten und Cousinen zu uns ein. Ich mag es einfach, wenn die Familie beisammen ist und so wird eben ein wenig improvisiert. Auch auf der Couch mit dem Teller Suppe auf den Knien kann man dieses Paprika-Träumchen genießen.  

Zutaten (für 4 Personen)
4 rote Paprika
1 rote Zwiebel
Olivenöl
3 EL Tomatenmark
2 TL Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Prise Zucker


Zubereitung

Die Paprika waschen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und bei 180 Grad im Backofen mit Grillfunktion so lange grillen, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft. Man kann sie nun problemlos abziehen. Die Paprika  würfeln, ebenso die Zwiebel. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln und Paprika kurz zusammen mit dem Tomatenmark anschwitzen und mit 1/2 Liter Wasser ablöschen, so dass alles im Topf knapp mit Wasser bedeckt ist. Die Gemüsebrühe hinzugeben und alles etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Suppe nun pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Um ein wenig "Substanz" an die Suppe zu bringen, habe ich noch kleine Frikadellen zubereitet und zusammen mit Baguette zum Essen gereicht. Mein Lieblingsrezept für Frikadellenspießchen verlinke ich euch. Ich habe die doppelte Menge gekocht und blickte schon nach kurzer Zeit in den leeren Suppentopf. Mission geglückt - diese Suppe gab es sicher nicht zum letzten Mal. Habt Ihr auch eine Familiensuppe die gerade für größere Gruppen auf den Tisch kommt?

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